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Ein fliegender Frosch

Ein fliegender Frosch (08.09.2008)

 

Nicht, dass er Flügel hätte. Seine Arme und Beine wirbeln scheinbar hilflos durch die Luft. Trotzdem halten sie ihn in der Schwebe. Langsam, mit schier unendlicher Geduld saugt er Teile des Windes in sich auf, nur um sie dann konzentriert und mit Druck herauszupusten. So kommt er voran, langsam, aber stetig. Am Boden staunen quakend seine Kameraden. Unmöglich scheint es für die einen, unglaublich für die anderen, doch alle sind bewegt, stolz, neidisch, freudig erregt ob der neuen Möglichkeiten, die sich ihnen gerade zum ersten Mal als solche offenbaren. Sie quaken durcheinander, was sie als erstes machen werden, sobald sie in der Luft sind. Wie man die Technik verbessern könne, schneller und weiter fliegen, wohlmöglich auch höher, bis in die Wolken hinein, so wie der Storch, der da hinten fliegt. Man könnte im Winter in den Süden fliegen, wie der Storch, der Storch hier vorne. Sogar die Kaulquappen könnte man fern von all den Feinden im Wasser auf den Dächern der Menschen aufziehen, so wie der Storch, der gerade seinen Schnabel öffnet, man könnte…
Rasch, gerade noch rechtzeitig, springen sie ins Schilf; dort, wo sie eben noch quakten, stehen nun zwei lange, dürre, rotorange Beine eines Storches, der, obgleich verdutzt darüber, dass er den Schnabel zur Mahlzeit nicht senken musste, genüsslich den fliegenden Frosch verzehrt.

Tolle Uhr...  
   
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